Tintenreste

Wortspielplatz. Ideenlabor. Zwischenraum.
Hier findest du alles, was nicht zwischen zwei Buchdeckel passt – Drabbles, Skizzen, kurze Szenen und spontane Schreibimpulse. Mal ernst, mal schräg, mal einfach nur ein Gedankensplitter. Willkommen in der Textsammlung ohne Regeln.

Legende: 

(+) - Wird eventuell noch weiter geschrieben

(-) - Wird nicht weiter verfolgt

Genre: Dark Fantasy / Märchen // Unlektoriert (+)

Jeder von uns kennt das Märchen von Hensel und Gretel. Das Geschwisterpaar welches von ihrem Vater in den dunklen, tiefen Wald gebracht wurde und dort in die Fänge einer bösen, kinderfressenden Hexe geraten sind.

Doch kaum einer von uns kennt die Geschichte eben jener Hexe. Nun, dann lasst sie mich euch erzählen.

Es begab sich an einem wunderschönen Winterabend in der Zeit die ihr heute Mittelalter nennt. Der Schnee fiel leise und stetig vom Himmel auf die Dächer des Dorfes. Alles war friedlich. Man hörte nur das rascheln der Bäume, die sich sanft im Wind bewegten.

Doch die stille wurde je unterbrochen.

“VERSCHWINDE! VERSCHWINDE UND KOMM NIE WIEDER! DU TEUFELSWEIB!”

Überall im kleinen Dörfchen sah man wie sich die Gesichter der Einheimischen an die Scheiben klebten, während sie versuchten herauszufinden woher der Lärm kam.

Er kam vom Haus der Morrivane.

Wer sie war? Morrivane war eine dorfbekannte Kräuterfrau. Sie half fielen gebärenden Frauen, kranken Kindern und sterbenden Männern.

Doch heute Nacht, da hat sie nur einer geholfen. Sich selber.

***

Morrivane tanzte um einen Kessel herum und sang dabei auf einer Sprache die kein anständiger Mensch sprach. Es hörte sich an wie die Laute eines Dämons.

Doch wenn man genau hinhörte konnte man vernehmen welche Schandtat sie im Begriff war zu begehen.

“Eins, zwei, drei komm herbei. Mein Liebster, gescheiter Mann. Komm heran. Ob du willst oder NICHT!”

Bei dem letzten Wort warf sie energisch eine Handvoll schwarzer Rosenblätter in ihren Kessel.

Dieser fing an schwarze Rauchwolken auszuspucken, die träge in Richtung Kamin waberten und den schwarzen Schlund hinaufkrabbelten.

Ein kehliges gackern entfuhr Morrivane.

Sie hatte ihr Ziel erreicht. Der Rauch war unterwegs ihr einen Gatten zu besorgen. Doch um welchen Preis?

 

Genre: RomCom / Thriller // Unlektoriert (-)

Tatort: Leipzig, Universität

Opfer: Karolin Felsner

Todesart: Erhangen

Ja, so beginnen nicht viele Geschichten, doch meine beginnt mit den diesen Worten, die auf meinem Handy erschienen.

Klasse, heute war mein freier Tag und irgendeine Studentin denkt sich das wäre genau der richtige Tag um ihrem Leben ein ende zu bereiten.

Früher wäre ich wahrscheinlich nicht so zynisch an die Sache ran gegangen, aber ich hatte in meinen unzähligen Dienstjahren hier an der Universität und vorher bei der Polizei von Leipzig schon jede menge erlebt.

Genervt legte ich mein Toastbrot mit Mayonnaise und Putenbrust zurück auf den Teller und stellte ihn in den Kühlschrank. Das würde ich mir dann wohl später gönnen müssen.

Ich verließ meine Wohnung ging zu meinem Auto.

Während der kurzen Autofahrt zur Universität dachte ich darüber nach das ich diesen Job eigentlich nur angenommen hatte um ein wenig mehr Ruhe zu haben. Hatte ja super geklappt.

Als ich mein Ziel erreicht hatte stieg ich aus dem Auto aus und zog meine Jacke enger an mich. Warum musste es eigentlich an so welchen Tagen immer kleine Hundewelpen regnen?

Missmutig betrat ich das Studentenwohnheim in dem die Leiche gefunden wurde.

Die Dame am Empfang gab mir die Auskunft die ich benötigte. Zimmer 101.

Alles klar. Also ging ich auf direkten Weg in das genannte Zimmer und blieb abrupft stehen.

Die Szenerie vor mir war grotesk.

Während ich der jungen Frau die von einem Haken, der eigentlich für einen Boxsack gedacht war, hing kaum einen Blick schenkte schaute ich nur auf die Buchstaben die mit etwas rotem... War das Blut? .. hastig auf die Wand geschmiert wurden.

“Ich bin das Biest.” stand dort geschrieben.

Was zum Teufel sollte das bedeuten?

Ich drehte mich um als ich Schritte hinter mir vernahm und meine Laune verschlechterte sich augenblicklich. Ich hätte nicht gedacht das das überhaupt möglich war.

Vor mir stand die Person die ich eigentlich nie wieder in meinem Leben haben wollte. Die Person für die ich nach wie vor noch alles aufgeben würde. Vor mir stand SIE.

~* Coming Soon *~

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